Einkommensteuererklärung - Ist ein Steuerberater sinnvoll?

Bei der fälligen Einkommensteuererklärung ist ein Steuerberater nicht immer notwendig, nämlich dann nicht, wenn der Steuerzahler ein lediger Mensch und Angestellter ist und über keinerlei Geldanlagen verfügt. Ein Steuerberater ist ebenfalls dann nicht notwendig, wenn der Angestellte keine Mieteinnahmen vorzulegen hat.

Bei anderen Berufsgruppen kann der Steuerberater bei der fälligen und notwendigen Einkommensteuer aber durchaus sehr hilfreich sein. Es könnte sich sogar sehr lohnend bei der nächsten Einkommensteuerklärung auswirken. Der Steuerberater ist vom Fach und kennt die gängigen Abschreibungsmöglichkeiten, die in diesen speziellen Fällen bares Geld bedeuten. Man muss allerdings auch negativ beurteilen, dass man in den meisten Fällen ein ziemlich hohes Honorar für den Steuerbrater zu zahlen hat und daher im Vorfeld gut überlegen sollte, ob sich die Ausgaben auch wirklich rentieren.

Einkommensteuererklärung - Sorgfältige Wahl des Steuerberaters

Auch sollte man sich vorher vergewissert haben, bevor man eine Einkommensteuererklärung in die Hände eines Steuerberaters gibt, ob es sich um einen staatlich geprüften und gleichermaßen anerkannten Steuerberater handelt. Denn, nur wer die staatlich anerkannte Steuerberatungsprüfung bei der zuständigen Kammer absolviert hat, darf sich auch so nennen und die Einkommensteuererklärung im Auftrag von Mandanten bearbeiten und an die zuständigen Behörden weiterleiten. Aber es gibt auch noch andere Alternativen zum Steuerberater, wie die Lohnsteuerhilfevereine, die aber nur bis zu bestimmten Einkommensgrenzen fungieren.